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Religiöse Bauten
Maria-Magdalena Kirche (1737, Kilián Ignác Dientzenhofer)
Diese barocke Kirche wurde an der Stelle der ehemaligen gotischen Kirche gebaut. Beachten Sie bei der Besichtigung das wertvolle Altargemälde. Gottesdienste finden hier täglich statt.
Im Untergrund der Kirche befindet sich eine einzigartige Grabkapelle. Hier werden Knochenüberreste des aufgelösten Friedhofes aufbewahrt. Früher dachte man darüber nach ein Beinhaus zu errichten. Diese Idee wurde allerdings nie realisiert. Die Besichtigungen der barocken Krypta werden vom Infozentrum geleistet.
Orthodoxe St. Peter und Paul Kirche (1898, Wiedemann)
Das Vorbild für den Bau dieser orthodoxen Kirche war eine Kirche in der Nähe von Moskau. Sie können sie auf keinen Fall übersehen. Sie befindet sich zwischen Villen überwiegend im Jugendstil in der Krále Jiřího Straße. Die reiche Verzierung der Kirche wurde teilweise von den vermögenden Karlsbader Patienten russischen Ursprungs finanziert. Ihr Bestandteil ist auch ein Relief des russischen Zars Peter des Großen.
Friedhofskirche St. Andreas (1500)
Diese wurde im gotischen Stil erbaut und im Jahre 1841 umgebaut. Auf dem ehemaligen Friedhof (heute Mozart Park) wurden einige bedeutende Persönlichkeiten bestattet, wie z.B. dr. David Becher, dr. Jean de Carro, architekt F. Gilly und andere.
Evangelische St. Peter und Paul Kirche (1856, Zeissig)
Die evangelische Kirche wurde am Ende des 19. Jahrhunderts im neuromanischen Stil erbaut. Sie finden sie bei dem Kaiserbad.
Anglikanische St. Lukas Kirche (1877, Dr. Mothes)
Die Kirche wurde auf dem Zámecký vrch (Schlossberg) im pseudogotischen Stil gebaut. Der Aufbau erfolgte unter finanzieller Unterstützung englischer Kurgäste.
St. Urban Kirche (13. Jahrhundert)
Dieses älteste erhaltene Objekt der Stadt liegt in Stadtteil Rybáře. Die Kirche entstand anscheinend in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts im Rahmen der Kolonisation.
Romanische St. Linhart Kirche (13. Jahrhundert)
Die Ruinen dieses romanischen Gebäudes liegen in der Nähe der Waldkonditorei Linhart. Die erste Erwähnung über die Kirche stammt bereits aus dem Jahre 1246.
Die St.-Anna-Kirche, Sedlec (Zettlitz) (1738, Jan Schmid)
Eine barocke Wallfahrtskirche in den Jahren 1738-45 von Baumeister Jan Schmid anstelle einer gotischen Kirche aus dem Jahre 1290 erbaut.
Die Kirche wurde der St. Anna Selbdritt geweiht, es überrascht ihre Größe, wenn bekannt ist, dass im Jahre 1750 in Sedlec nur 250 Einwohner wohnten. Der Zweck des Baumeisters und des Bauherrn war eine umfangreiche Wallfahrtskirche zu schaffen, die alle Prozessionen sammelte, die zu St. Anna nach Sedlec kamen.
Den Grundriss der Kirche bildet ein Rechteck, das Kirchenschiff hat eine reiche Stuckatur, die vor allem im Triumphbogen des Presbyteriums sehr beeindruckt. Die Deckenfreske ist von Elias Dollhopf aus dem Jahre 1740-1750. An der Ostseite befindet sich der Kirchenturm, es zieren ihn Pfeiler in der Wand und über ihnen ein dreifaches Gesims. Den Blick stört aus architektonischer Sicht die ein wenig niedrig gelegene Kuppel mit Laterne. Um die Kirche war bis 1836 ein alter ummauerter Friedhof. Hinter der Kirche gibt es eine Schmerzen Mariens Säule aus dem Jahre1716.
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